Wenn die Angst das Vertrauen ablöst, kommt das vermeintlich Stabile ins Rutschen. Wie bei den Hamsterkäufen stecken die Angsthasen die Robusteren an und am Ende sind auch die Gelassenen gelackmeiert. Dann sind die Regale leer. Obwohl genug für alle da wäre. Auch Geld. Das aber krallen sich dann wenige und legen es auf ihren Riesenhaufen.
Nie war uns bewusster, wie verknüpft wir untereinander und mit allem sind. Und trotz sozialer Medien sind so viele einsam in der Masse. Vielleicht entdecken wir den Kern unseres Glückes wieder, indem wir unsere Sucht nach immer mehr Materiellem ersetzen durch mehr Empathie. Für die gesamte Gesellschaft. Aber auch für Tiere und Pflanzen.
Man kann nicht alles registrieren und wahrnehmen, was geschieht. Aber manchmal ist es schon deutlich, wie immer wieder dieselben Themen hinten runterfallen. Wen interessiert schon die Not der Bewohner, wenn ein paar Inseln im Pazifik wegen steigendem Meeresspiegel untergehen?
Bei guter Musik kann man sich schon mal vergessen. Und gute Musik ist natürlich Geschmacksache. Aber manchmal fragt man sich dennoch: womit ist das Kind früher gefüttert worden?
Klima, Menschen- und Frauenrechte, Wirtschaft, Globalisierung, Frieden, Ernährung, Gendering, Wokeness… überall nur noch Aktivist*innen. Und die anderen? Passivist*innen (Klingt fast wie Pazifist☺️) Aktiv sein ist angesagt; und nebenbei: Aktivismus ist superwichtig. In einigen Regimen gehört eine Riesenportion Mut dazu. Mein Leben lang bin ich aktiv in allen möglichen Bereichen. Bin ich etwa Aktivist und habe es nicht mal bemerkt?
Fastenzeit: für einige völlig irrelevant, für andere eine Gelegenheit endlich wieder abzuspecken. Aber was ist mit der spirituellen Reinigung? Kann ich überhaupt noch ohne was Süßes, ohne Alkohol…? Oder haben die Süchte mich längst kassiert? Schaden kann es nicht, mal 40 Tage in die innere Wüste zu abzutauchen.
Immer und immer wieder: Naturkatastrophen, Tod, Verletzung, Verlust, Verzweiflung… Wir werden das nicht abstellen. Aber wir wären in der Lage, menschengemachte Katastrophen abzustellen und uns darauf zu konzentrieren, dort zu helfen, wo es nötig ist. Danke an alle, die dort momentan anpacken!
Beim Stöbern im Keller und auf dem Boden ich wühlte in Loden und alten Moden fiel mir eine Karte in die Hände von der ich nicht ahnte, dass ich sie fände ich rollte sie auf und fand darauf eine geheime Insel, oder besser Legende
Die Form dieses Eilands kam mir zwar bekannt vor Doch hatte ich niemals gesehen ein Land vor diesem, was solch eine Form aufzeigte Ich grübelte doch mein Gedächtnis, es streikte ich wollte es wissen und suchte verbissen bis endlich der Tag sich dem Ende neigte
Ich weiß, dass weltweit die verstecktesten Flecken schon aufgespürt sind, nichts mehr zu entdecken und dennoch wirkt dieses Land so lebendig krieg’s nicht aus dem Kopf, verdammt, ja, das kenn’ ich das wohnt doch im Meer es ist lange her eine Rückkehr wär’ wirklich notwendig
Wir sehnen uns alle nach ruhigeren Zeiten nach Wärme, nach Wellen, unendlichen Weiten und sind wir am Ziel, ist zu registrieren so richtig kann man sich nicht amüsieren wir sind nicht allein echt jetzt, kann das sein dass außer mir so viele Kost und logieren?
Der Planet ist recht groß und hat viel zu bieten doch sind wir für ihn üble Parasiten Das Riff, das ihr seht ist freilich erfunden noch ganz unberührt und nicht so geschunden Es bleibt Utopie in der Phantasie und dort ist es gut für uns zu erkunden
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